Biogemüse aus solidarischer Landwirtschaft

Biogemüse aus solidarischer Landwirtschaft

Jungpflanzenmarkt Almgrün 2025 2.05.-4.05.

Save the Date! Jungpflanzen-markt

30.April, 1.MAi & 2.Mai 2026

Bei unserem BIO-Jungpflanzenmarkt bekommst du alle Gemüse-, Kräuter- und Blumenjungpflanzen die dein Gärtner:innenherz begehrt! Regional und samenfest!

Mit dabei: viele Sortenraritäten, Gemüsespezialitäten, Tomaten fürs Freiland, Gemüse für den Balkon und Blumen für Bienen & Co.

täglich von 10:00 bis 18:00 bei jeder Witterung

Ort: Grüne Erde Welt Almtal, Hinterbergstraße 4, 4643 Pettenbach

Maps: >>https://goo.gl/maps/dKYTW4cBRJJu8Ni19

Jetzt anmelden für deinen Ernteanteil!

Wir haben aktuell 15 freie Plätze in unserer SoLaWi. Ab sofort kannst du dich für die Gemüsesaison 2026 anmelden! Wenn du Fragen hast, ruf uns gerne an oder schreib uns ein Mail!

INFOABEND 2026

Samstag, 28. Februar um 19 Uhr

Lerne unsere SoLaWi und die Bäuerinnen kennen und finde heraus, warum Solidarische Landwirtschaft so toll ist

ORT: Conti in der Moserei, 4644 Scharnstein, Kalkofen 6a

19:00 UHR

Save the Date! Jungpflanzen-markt 2026 30.April-2.Mai

Bei unserem jährlichen BIO Jungpflanzenmarkt bekommst du alle Gemüse-, Kräuter- und Blumenjungpflanzen die dein Gärtner*innenherz begehrt! Regional und samenfest!

Mit dabei: viele Sortenraritäten, Gemüsespezialitäten, Freilandtomaten, Balkongemüse und Blumen für Bienen&Schmetterlinge

täglich von 10:00 bis 18:00 bei jeder Witterung

Ort: Grüne Erde Welt Almtal, Hinterbergstraße 4, 4643 Pettenbach

Maps: https://goo.gl/maps/dKYTW4cBRJJu8Ni19

Gemüsesorten

Ernteanteile 2026

Pestizide

>> ERNTETEILER:IN WERDEN

Unsere Erntesaison startet je nach Witterung Ende April/Anfang Mai und dauert meist bis Mitte/Anfang November. Wenn der Herbst warm ist, liefern wir noch ein paar Wochen länger, solange bis der Acker leer ist.

Ein Ernteanteil reicht in der Regel für einen 2 Personen Haushalt bzw. für eine Person, die wirklich viel Gemüse isst. Für große Haushalte mit 3-4 Gemüseesser:innen empfehlen wir 2 Ernteanteile. Wem ein normaler Ernteanteil zu viel Gemüse für eine Woche ist, der kann auch nur jede zweite Woche Gemüse holen (da unser Gemüse immer direkt am Abholtag geerntet wird, bleiben viele unsere Gemüse über 1 Woche frisch).

Die Gemüseabholung findet am Donnerstag Nachmittag statt. Wir haben 3 Abholstationen:

  • Steinfelden/Pettenbach: 14:00 – 17:00
  • Mühldorf/Scharnstein: 15:30 – 19:30
  • Gmunden Zentrum: 17:00 – 19:00

    Der durchschnittliche Wochenbeitrag bei dem unsere Solawi kostendeckend arbeiten kann, beträgt 26€. Wir kalkulieren mit 30 Erntewochen. Unsere Mitglieder erhalten eine genaue Budgetkalkulation vor Beginn der Saison.

    Du kannst deinen Jahresbeitrag frei wählen. Gib gerne so viel, wie es deinen finanziellen Möglichkeiten entspricht 🙂 Wenn manche Mitglieder mehr zahlen, können auch Menschen teilhaben, die weniger Geld zur Verfügung haben.

    Die Bezahlung erfolgt monatlich im Voraus für das Monat. Wer es sich leisten kann, kann gerne auch im Voraus bezahlen. Das ermöglicht uns einen leichteren Start in die Anbausaison, denn ein Großteil der Kosten fällt im Frühling an, wenn wir Saatgut, Jungpflanzen, Produktionsmittel, Erde und Werkzeuge für das ganze Jahr einkaufen.

    Mithilfe am Acker ist für unsere Ernteteiler*innen nicht verpflichtend aber macht Freude!

    Es gibt immer wieder Phasen in der Saison wo wir uns sehr über Mithilfe freuen wenn z.B. die Erbsen- oder Fisolenernte ansteht oder bei der ersten Unkrautspitze im Mai. Deswegen laden wir regelmäßig zu Mitmachtagen ein und bieten so die Möglichkeit, unser Gemüse und unsere Arbeit mit allen Sinnen kennen zu lernen. Die Mithilfe ist für unsere Mitglieder rein freiwillig!

    Die Übernahme eines Ernteanteils versteht sich als Zusage für die ganze Saison. Wenn ihr auf Urlaub oder verhindert sein solltet, können eure Familienmitglieder, Nachbarn oder Freunde das Gemüse statt euch abholen. Auch das ist ein wichtiges Prinzip der solidarischen Landwirtschaft, denn das Gemüse wächst unabhängig von Ferienzeiten und Feiertagen.  

    Weitere Details zu den Ernteanteilen bekommst du bei unseren Infoabenden und in unserem Infoblatt, das du gerne per Mail oder telefonisch anfordern kannst. Wenn du Fragen hast, ruf uns gerne an oder schreib uns eine Nachricht!

    was ist solidarische Landwirtschaft?

    Gemeinsam anders handeln!

    In einer SoLaWi gehen Erzeuger*innen und Verbraucher*innen von Lebensmitteln eine langfristige Partnerschaft ein. Das Ziel: faires, nachhaltiges und ökologisches landwirtschaftliches Arbeiten ermöglichen und die Versorgung mit gesunden, regionalen, frischen Lebensmitteln gewährleisten!

    Bei einer solidarischen Landwirtschaft wird von den Mitgliedern der ganze Betrieb finanziert und nicht das einzelne Lebensmitte gekauft. Als Ernteteiler*in ist man also keine Konsument*in im herkömmlichen Sinn: man kauft nicht eine bestimmte Menge Gemüse zum üblichen Marktwert, sondern finanziert mit seinem Beitrag die Produktion des Gemüses für eine Saison. Man bezahlt nicht die Ware, sondern ermöglicht es den Bäuerinnen Gemüse zu erzeugen und von dieser Arbeit leben zu können. Gemeinsam werden in einer SoLaWi die Kosten für Anbau, Pflege und Ernte der Nahrungsmittel übernommen. Die Versorgung mit Gemüse wird dadurch unabhängig vom Marktdruck und den Handelsketten. So können kleine, nachhaltige Landwirtschaften auch in Zukunft bestehen!

    Wir teilen die Ernte und die Verantwortung. Alles was auf dem Acker wächst, wird unter allen Mitgliedern aufgeteilt. In reichen Erntejahren gibt es viel für alle und wenn einmal etwas nicht so gut gedeiht, trägt auch das die Gemeinschaft. Dank der vielen unterschiedlichen Kulturen die wir anbauen, können schwierige Wetterlagen meist gut ausgeglichen werden, aber bei manchen Ereignissen ist man machtlos, z.B. wenn es stark hagelt. Die Mitglieder einer SoLaWi unterstützen ihre Landwirt*innen auch in schwierigen Zeiten, denn nur gemeinsam kann man die aktuellen Herausforderungen in der Landwirtschaft meistern.

    Wir betrachten Lebensmittel nicht als Handelsprodukt, denn sie sind die Basis unseres Lebens. Um dieser Tatsache gerecht zu werden, braucht es neue und faire Rahmenbedingungen für ihre Erzeugung. Solidarische Landwirtschaft ist für uns also nicht einfach eine alternative Form der Vermarktung, sondern eine Alternative zur Vermarktung!

    Die Mitglieder einer SoLaWi können auch zusätzliche Verantwortung übernehmen indem sie ihre Produzent*innen bei Arbeitsspitzen am Feld oder bei zusätzlichen Aufgaben wie Marketing oder dem Organisieren von Festen unterstützen. Alles freiwillig und je nach Fähigkeiten und Möglichkeiten.

     

     

    Die Vorteile von SoLaWi

    Ernteteiler*innen und Bäuer*innen sind direkter miteinander verbunden. Durch die Unabhängigkeit vom Marktgeschehen, kann naturbezogener, kleinteiliger und regenerativer gelandwirtschaftet werden. Durch den persönlichen Bezug zueinander erfahren sowohl die Erzeuger*innen als auch die Verbraucher*innen die vielfältigen Vorteile einer nicht-industriellen, marktunabhängigen Landwirtschaft. 

    Die Ernteteiler*innen lernen die Menschen kennen, die ihr Gemüse anbauen und den Boden und das Ökosystem auf dem es wächst. Außerdem gewinnen sie einen Eindruck von der Menge an Arbeit, die in Planung, Anbau und Aufzucht fließt und bekommen einen transparenten Einblick in die Kosten und die Preisgestaltung. Sie haben die Sicherheit, dass ihr Gemüse nach den höchsten Standards lokal angebaut wird und dadurch immer saisonal und frisch ist. Durch Mitmachtage am Hof kann die Verbindung zu den Bäuer*innen noch verstärkt werden.

    Die Bäuer*innen produzieren nicht für den namenlosen Markt, sondern erfahren wer die Früchte ihrer Arbeit genießt. Sie erleben dadurch mehr direkte Wertschätzung und Verständnis für ihre Arbeit. Sie haben Planungssicherheit, weil bereits am Jahresanfang das Budget steht. Ausfallsrisiken müssen sie nicht alleine tragen, das machen alle Mitglieder gemeinschaftlich. Die Gärtner*innen erhalten fairere Löhne als in der herkömmlichen Landwirtschaft und müssen auf Grund der garantierten Abnahme keine Existenzsorgen haben.

    Der Natur wird in einer SoLaWi der Platz gegeben, den sie verdient hat. Ökologisches Arbeiten steht bei uns im Vordergrund. Die Bäuer*innen können sich ganz auf einen möglichst nachhaltigen Anbau, der das Agrarökosystem schützt und fördert, konzentrieren. Sie müssen nicht an Profitmaximierung denken und können mit schonender Bodenbearbeitung und dem Pflegen von Blühflächen Lebensräume für Insekten, Vögel und andere Acker-Mitbewohner schaffen. Alte samenfeste Gemüsesorten werden weiterkultiviert. Statt Monokultur und Abhängigkeit von Agrokonzernen findet sich Biodiversität und selbstbestimmte Gemüsevielfalt aus Bäuerinnenhand.

     

    Unsere Ziele

    Wir wirtschaften gemeinsam um gutes Essen für alle zu gewährleisten. Wir wollen damit einen Beitrag zur globalen Ernährungssouveränität leisten. 

    Abseits von Agrarkonzernen und Handelsketten wollen wir als überschaubare Gruppe unsere Lebensmittelversorgung sichern. 

    Wir müssen nicht wachsen und wollen mit anderen SoLaWis nicht konkurrieren, sondern kooperieren. Damit irgendwann wieder jedes Dorf den Großteil seiner Lebensmittel aus der unmittelbaren Region beziehen kann!

    Mehr über SoLaWi erfahren!

    Solidarische Landwirtschaft entwickelte sich in den 1960er Jahre va. in Japan und den USA. Wenn du mehr über die Geschichte und das Konzept erfahren möchtest schau mal auf folgenden Seiten vorbei:

    Solawi Leben Infoplattform der österreichischen SoLaWis (hier findest du auch eine Liste aller Solawis in Österreich)

    Netzwerk Solidarische Landwirtschaft SoLaWi Netzwerk in Deutschland mit umfangreichen Infos zum Thema

    Urgenci internationales Netzwerk für SoLaWis (CSAs)